Wilier Cento10AIR Ramato Edition

Die italienische Traditionsmarke Wilier hat mal wieder ein Bike mit Habenwill-Faktor auf die Beine gestellt. Das Design des Cento10AIR Ramato lehnt sich dabei an die kupferfarbene Lachierung in den späten 40er-Jahren an. Wilier hatte bereits zum 110-jährigen Jubiläum eine Stahlversion aufgelegt www.wilier.com/de/produkte/int/road/superleggera.

 

Nun gibt es anlässlich des diesjährigen Giro eine aktuelle Version in diesem Farbton, ich finde das Design sehr gelungen. In den letzten Jahren waren vermehrt schwarze oder dunkle Farben im Trend. Diese Lackierung hingegen wirkt sehr stimmig und individuell. Leider habe ich keine Infos zum Kaufpreis gefunden, das normale Cento10AIR startet auf der Herstellerhomepage bei knapp 5000 Euro, mit Dura Ace und Mavic Cosmic Carbonfelgen ist man dann aber schon über 8000 Euro los… schön ist es trotzdem!

www.wilier.com

Diamondback Andean

Diamondback Andean – Das schnellste Triathlonbike der Welt

Der US-amerikanische Fahrradhersteller Diamondback (zu Deutsch: Klapperschlange) hat diese Woche eine echte Rakete auf zwei Rädern präsentiert: das Andean. Das auffällig designte Rad hat einen sogenannten „Aero Core“, damit bezeichnen die Entwickler des Triathlonbikes den Raum zwischen Vorder- und Hinterrad.

Der sogenannte "Aero Core"-Bereich zwischen den Laufrädern ist flächig verkleidet, Staufach inklusive

Der sogenannte „Aero Core“-Bereich zwischen den Laufrädern ist flächig verkleidet, Staufach inklusive

Dies ist auch eines der auffälligsten Details am Rad: während dort normalerweise gähnende Leere herrscht gibt es hier wie bei den Rennmaschinen der Moto GP eine flächige Verkleidung inklusive Stauraum. Die Seitenwindanfälligkeit dürfte damit aber auch höher sein als bei herkömmlichen Rädern.

Staufächer ohne Ende: der Trend zum Drittfach wird gesellschaftsfähig

Staufächer ohne Ende: der Trend zum Drittfach wird gesellschaftsfähig

Bei der Entwicklung des Bikes stand die Systemintegration im Vordergrund, sprich: es gibt für alles ein Staufach und alle störenden Teile wurden verkleidet. Das Rad soll damit schneller sein als ohne, wie die Windtunneltests am 1:2 Modell ergaben. Man habe das Bike bei der Entwicklung „mit den Augen des Windes“ betrachtet sagt der Hersteller.

Das Stauraumkonzept des Andean: Platz ist in der kleinsten Hütte

Das Stauraumkonzept des Andean: Platz ist in der kleinsten Hütte

Ein weiteres interessanntes Detail sind die Scheibenbremsen: während bei herkömmlichen Aero-Rädern unsichtbare Felgenbremsen ihren Dienst verrichten, prangern hier die klobigen Scheiben wie zur Schau gestellt an beiden Radaufnahmen. Dadurch wirkt das Bike recht aggressiv und hat bei langen Abfahrten sicherlich keine Verzögerungsprobleme.

Dank der großzügigen Regeln im Triathlonsport konnte Diamondback auf die Sitzstreben verzichten und und setzt wie schon andere Hersteller auf eine Schwingenoptik am Hinterbau. Damit wirkt das Bike klar und aufgeräumt.

Das Diamondback Andean wurde im Windtunnel entwickelt

Das Diamondback Andean wurde im Windtunnel entwickelt

Die Preise für das Geschoss starten bei 4,779.99 USD und gehen bis 8,069.99 Dollar (Herstellerangabe für den US-Markt). Damit liegen sie noch im vertretbaren Bereich für diese Rennmaschinen. Wer heiß auf das Gefährt geworden ist, kann sich sein Bike bereits jetzt reservieren, allerdings ist eine Schutzgebühr in Höhe von 500 USD fällig.

Diamondback Andean Geometrie

Diamondback Andean Geometrie

Sicherlich wird man das Rad das erste Mal auf Kona bei der diesjährigen Ironmanweltmeisterschaft auf Hawaii am 8. Oktober in Aktion sehen können, wo es garantiert für Aufsehen in der Wechselzone sorgen wird.

 

[su_box title=“Weitere Infos zum Bike“]Diamondback Whitepaper [/su_box]

Canyon Aeroad Rio Edition

Samba in Koblenz

Pünktlich zu den olympischen Sommerspielen 2016 hat sich Canyon etwas ganz besonderes einfallen lassen: alle Athleten, die in Rio mit einem Rad des deutschen Herstellers am Start stehen, bekommen eine speziell lackierte Version bereitgestellt (Aeroad und Ultimate CF SLX). Die Räder haben eine knallgrün/-gelbe Lackierung, die sich an den Farben der brasilianischen Landesflagge orientiert.

Als normaler Endkunde der Koblenzer hatte man in der Vergangenheit eher schlichtere Designs in diversen Schwarz- oder Grautönen zur Auswahl. Insofern kann die auffällige Lackierung durchaus als mutig für Canyon’s Verhältnisse bezeichnet werden, sie gefällt! Man kann sich nur wünschen, dass der Direktversender in Zukunft auch für uns normale Kunden die Farbpalette öffnet. Da sind einige Hersteller schon weiter und bieten Lackierungen ganz nach Kundenwunsch an, wie zum Beispiel Trek oder Müsing. Die gut gemachten Schnappschüsse der Canyon-Räder stammen übrigens von www.davidrobinsonphoto.com.

Auch Scott spendiert seinen Fahrern eine schicke Speziallackierung für Rio:

Die olympischen Spiele finden vom 5. bis zum 21. August statt. Die Straßenrennen sind am 6. und 7. August im Programm, das Zeitfahren am 10. August.

Rio de Janeiro

Rio de Janeiro

Chris Froome's Siegerbike

Special Editions: Tour de France Bikes 2016

Die Tour de France 2016 ist in vollem Gange und das Fahrerfeld hat bereits über die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht. Da lohnt es sich, die aktuellen Arbeitsgeräte einiger Fahrer etwas genauer anzuschauen. Wie bei allen großen Rundfahrten haben einige Profis ihre Rahmen mit speziellen Lackierungen überziehen lassen. Aber auch die Träger der Trikots diverser Sonderwertungen lassen oft über Nacht ihre Räder optisch an ihr Outfit anpassen. Einige dieser schicken Renner sind in der folgenden Galerie zu sehen.

Im Verlauf der Tour wird sicher noch das eine oder andere Bike dazukommen, die Galerie wird deshalb noch einmal nach dem Ende der Rundfahrt aktualisiert.

Specialized Tarmac Pink Edition (Photo: Iri Greco / BrakeThrough Media | brakethroughmedia.com)

Pink Beauty: Giro d’Italia Siegerbike

Vincenzo Nibali vom Team Astana gewinnt seinen zweiten Giro d’Italia. Er konnte sich bei der letzten Bergetappe entscheidend absetzen und hat am Ende 52 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem Zweitplatzierten Kolumbianer Esteban Chavez. Der Spanier Alejandro Valverde komplettiert das Podium und wird Dritter. Christian Knees wird bester Deutscher im Gesamtklassement, er rangiert auf Platz 66 mit 3:09 h Rückstand.

Auch wenn die Deutschen nicht in der Gesamtwertung mithalten können, war es doch ein erfolgreicher Giro 2016 für unsere Jungs. Bei vielen Tagesetappen platzierten sie sich ganz oder zumindest weit vorne im Fahrerfeld, auch am letzten Tag konnte Nikias Arndt vom Team Giant Alpecin die Weltklasse deutscher Fahrer erneut unter Beweis stellen und einen Sieg einfahren. Alle Platzierungen und Trikotwertungen der diesjährigen Rundfahrt sind übersichtlich auf der Veranstaltungswebseite nachzulesen.

Natürlich wurde das Siegerbike von Vincenzo Nibali mit einer speziellen Lackierung in Metallic Pink versehen um standesgemäß im Finale in Turin über den Zielstrich zu rollen. Das S-Works Tarmac von Specialized ist mit einer mechanischen Campagnolo Super Record versehen und rollt auf Corima Laufrädern.

Wilier Triestina Zero.6 Limited Edition

Wilier Zero.6 Limited Edition

Die italienische Traditionsmarke Wilier Triestina mit Firmensitz in Rossano Veneto feiert in diesem Jahr bereits ihr 110-jähriges Jubiläum. Diesen Anlass feiert der Hersteller mit einem exklusiven Sondermodell – dem Zero.6. Dabei steht der Modellname für die Zahl 0,6, was symbolisch dem Rahmengewicht von 0,68 Kilogramm entspricht. 15 Prozent Gewichtsersparnis bedeutet das gegenüber der normalen und erschwinglicheren Version Zero.7. Dies wurde laut Wilier mit einem neuartigen Produktionsprozess der von Mitsubishi entwickelten Kohlefaser namens DIALED™ erreicht. Das ganz in mattschwarz gehaltene Modell mit schwarz glänzenden Aufklebern und kupferfarbenen Elementen kommt eher schlicht daher und soll an den traditionellen Rahmenbau von vor über 100 Jahren erinnern.

Offiziell werden nur 200 Stück des Sondermodells verkauft, das es in drei Ausführungen gibt: mit Campagnolo Super Record, Shimano Dura Ace Di2 und SRAM RED eTAP. Beim Kauf eines der limitierten Modelle legt Wilier noch einen exklusiven Carbon-Kugelschreiber der italienischen Marke Montegrappa obendrauf. Für Radrennen ist solch ein teures Bike zwar fast zu schade, jedoch ist es auch immer wieder ein Genuss, solche Räder anzuschauen.

[toggle title=“Technische Daten Wilier Zero.6 mit Shimano Dura Ace Di2 (Herstellerangaben)“]

Farbe Zero.6 110°

Rahmen Carbon monocoque

Rahmengewicht 680g

Gabel Carbon monocoque

Headset Ritchey WCS

Sattelstütze Ritchey Superlogic 27.2, carbon

Sattel Selle Italia SLR Nabuk

Lenker Ritchey Superlogic Carbon XS, S = 40 | M, L = 42

Vorbau Ritchey Superlogic Carbon XS, S = 90 | M =100 | L = 110

Lenkerband Selle Italia Nabuk

Umwerfer Shimano Dura Ace Di2 9070 11S

Schaltwerk Shimano Dura Ace Di2 9070 11S

Schalthebel Shimano Dura Ace Di2 9070 11S

Bremsen Shimano Dura Ace 9000 11S

Kassette Shimano Dura Ace 11/28

Kette Shimano Dura Ace

Kurbeln Shimano Dura Ace 9000 11S / XS, S = 170 | M, L = 172,5

Tretlager Shimano Press Fit

Laufräder Mavic Ksyrium PRO SL Exalith

Reifen Vittoria Open CX 700×23

Preise

  • Zero.6 Campagnolo Super Record 9.000 Euro
  • Zero.6 Shimano Dura Ace Di2 10.000 Euro
  • Zero.6 SRAM RED eTAP 10.000 Euro

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Trek Madone 2016